Wie wird Brokkoli genießbar? Mit einer Brise Exotik!

Der gemeine grüne Brokkoli ist so eines der gesündesten Dinge, die man seinem Körper zuführen kann. Die gute Nachricht: Brokkoli ist so unbeeindruckend solide, dass die Ausreden, man müsste ihn im Amazonas oder auf den Galapagos-Inseln unreif ernten und lange Transportwege würden die Umwelt verpesten, leider nicht zählen. Nein, er wächst und gedeiht mit Hingabe auf jedem nächstbesten Feld. Die schlechte Nachricht: Wenn man nicht gerade zu den gesegneten Menschen zählt, die dieses Gemüse seit seiner Entdeckung in Bella Italia in ihr Herz geschlossen haben, dann würde man ihn auf keiner Einkaufsliste dieser Welt auch nur erwähnen und am Gemüseregal vorbei schleichen, um ihm mit zur Decke gerichteten Augen leise trällernd zu entkommen.

Fakt ist: Brokkoli isst man nicht, weil er so grandios schmeckt, sondern schlicht und einfach, weil der mit dem Karfiol (Blumenkohl) verwandte Knabe (er ist bestimmt auch ein ferner Cousin der Kohlsprossen, da bin ich ganz sicher!) so wahnsinnig gesund ist und man mit einem Teller Grünzeug ganz easy sein schlechtes Gewissen für das ganze Jahr beruhigt. Nun aber zu der extraguten Nachricht: Brokkoli kann schmecken! Zumindest habe ich (die die mit zur Decke gerichteten Augen am Gemüseregal vorbeischleicht) eine Zubereitung “entwickelt” (learning by eating), die dem Brokkoli seine solide Durchschnittlichkeit entzieht. Und das geht so…

Regel Nummer Eins: Den Brokkoli nicht dünsten und schon gar nicht kochen!

Sobald er zu weich wird, lässt sich nur mehr diskutieren, ob es die Konsistenz oder der Geruch ist, der die Geschmacksnerven so derartig abturnt.

Regel Nummer Zwei: Dem Burschen Exotik einhauchen!

Und das geht so: Knoblauch und frischen Ingwer, beides ganz klein geschnitten, in Kokosnussöl anrösten, Brokkoli dazugeben. Eine großzügige Menge Sesam dazugeben, in der Pfanne durchmischen und weiterrösten. Chili, Pfeffer und Meersalz sowie am Ende noch den Saft einer halben Limette oder Zitrone dazugeben. Den letzten Schliff gibt ein kräftiger Schuss Tamari-Sauce. Das Ganze mit Basmati-Reis servieren und fertig!

 Viel Spaß beim Brokkoli essen! Jetzt gibt’s keine Ausreden mehr! ;-)


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